Haustiere

 

Tiere im Kindergarten
Anfangs hatten wir ein paar Hasen, aber inzwischen leben viele Tiere bei uns im Kindergarten.

Vielleicht fragen Sie sich, wie ein Kindergarten dazu kommt, Haustiere zu halten und sie in die pädagogische Arbeit zu integrieren?Wir sind ein Ganztageskindergaren mit einer wöchentlichen Öffnungszeit von über 50 Stunden.
Viele unserer Familien leben in Wohnblöcken, in denen Tierhaltung nicht erlaubt ist. Andere Familien wiederum können keine Tier halten, weil sie mehrmals jährlich in Urlaub fahren. All diese Gründe bewirken, dass viele unserer Kinder keinen oder nur sehr wenig Kontakt zu Tieren hatten.Die heilsame Wirkung von Tieren auf Menschen ist aber unbestritten. Dies gilt vor allem auch für alte, kranke und kleine Menschen.Vor einigen Jahren haben wir dann entschieden, ein Freigehege für Hasen zu bauen. Aus dieser anfänglichen Hasenhaltung sind inzwischen dauerhaft:

Pauline

Das ist Pauline.

Pauline ist unser Kindergartenhund und wohnt in unserem Büro. Dort wird sie von den Kindern besucht. 
Pauline wird morgens begrüßt und nicht wenige Kinder kommen auch tagsüber immer wieder mal vorbei.

Pia

 Pia, unser Meerschweinchen, hat am 3. Oktober 3 Junge bekommen.

Hasen  In ihre Freigehege im Garten leben das ganze Jahr über unsere 3 Hasen.
Krebse

 In unserem Flur steht ein Terrarium mit verschiedenen Einsiedlerkrebsen.
Die hier heißen Erdbeereinsiedlerkrebse, weil sie so schön rot wie Erdbeeren sind.

 

Achatschnecken sind große Schnecken. Ihr Gehäuse kann bis zu 20 cm, die Schnecke selber bis zu 30 cm groß werden.

Leopardengecko  Auch zwei Lepardengeckos leben bei uns im Flur.
Wenn sie wachsen, wird ihre Haut zu klein und sie streifen sie ab, wie hier auf dem Bild zu sehen ist. Darunter kommt dann wieder eine wunderschöne, farbenfrohe Haut zum Vorschein.
Wasserschildkröte

Diese zwei Waserschildkröten --Daysi und Dagobert-- gehören ebenfalls zu uns.
Sie benötigen sowohl Wasser zum Schwimmen, wie auch Platz zum Laufen.
Deshalb haben sie sowohl im Garten, wie auch im Haus, ein Gehege für sich ganz allein.

   

 Jahreszeitabhängig haben wir immer wieder:
· Regenwürmer,
· Spinnen
· Raupen usw.
Mit der Tierhaltung im Kindergarten haben wir nur gute Erfahrungen gemacht. Durch die Beobachtung der Tiere wird die Wahrnehmung und Konzentration der Kinder ungemein gefördert. Die Kinder, auch schon die 3-jährigen, stehen mit Lupen vor den Terrarien und beobachten die Tiere, vergleichen sie mit Bilderbüchern und fachsimpeln mit anderen Kindern und Erwachsenen.
Nicht selten erzählen Eltern, dass die Kinder auch Zuhause noch unzählige Fragen über die Tiere stellen. Dies ist nicht nur ein Beitrag dazu, die Tierliebe zu wecken, sondern auch, eine ganz wichtig Grundlage für die Bildung der Kinder. Was will man mehr, als dass die Kinder so neugierig auf etwas werden, dass sie sich möglichst viele Informationen durch Gespräche und unterschiedliche Medien beschaffen?Nicht ganz unerheblich für das Interesse ist natürlich auch, welche Art Tiere vorhanden sind. So sind Hasen und Meerschweinchen einfach Tiere zu streicheln und für unsere Jung ´s nur kurzzeitig interessant. Regenwürmer, Spinnen usw. dagegen faszinieren diese sehr. Wenn diese Tiere das Interesse einiger Kinder wecken, sich konzentriert und ausdauernd mit ihnen zu Beschäftigen, dass ist das doch den Aufwand wert. Wir beobachten immer wieder, dass gerade die bewegungsaktiven, unkonzentrierten Jung ´s sich lange und liebevoll mit den Tieren beschäftigen.Auch ein Kind, das meist apathisch wirkt und nur schwer für irgendetwas zu motivieren ist, beobachtet ausdauernd die Tiere.Resümee: Die Tiere in unserem Kindergarten bedeuten zwar viel zusätzlich Arbeit, trotzdem sind wir von der Tierhaltung in unserem Kindergarten überzeugt.

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